Wissenschaft ist ein Kinderspiel
8-10jährige SchülerInnen aus England veröffentlichen ihre Forschung über Verhalten und Farbwahrnehmung von Hummeln in einer wissenschaftlichen Fachzeitschrift.
„Wir entdeckten, dass Hummeln Farbinformationen und räumliche Beziehungen kombinieren, wenn sie entscheiden, aus welchen Blüten sie futtern sollen. Wir entdeckten auch, dass Wissenschaft cool ist und Spaß macht, weil du Sachen machen kannst, die noch niemand zuvor gemacht hat (inklusive Erwachsenen),“ fassen die AutorInnen einer Studie in den biology letters der Royal Society ihre Ergebnisse zusammen.
Die SchülerInnen der Blackawton Grundschule haben ein Rätsel für die Hummeln ausgedacht und beobachteten, ob die Tiere es lösen konnten, und wenn ja: wie? Sie platzierten gelbe Blütenattrappen inmitten von blauen und umgekehrt, in die mittleren gaben sie jeweils Zuckerwasser. Die Hummeln lernten schnell, wo es etwas zu holen gab. Dann vertauschten die jungen ForscherInnen die Positionen der Blüten oder stellten grüne Attrappen in die Mitte, um zu sehen, ob sich die Tiere nach dem Ort oder der Farbe orientieren. „Die Hummeln haben eine eigene Persönlichkeit und individuelle Vorlieben“, schrieben die SchülerInnen. Einige Hummeln bevorzugten gelbe Blüten, andere blaue. Die einen orientierten sich eher nach der Blütenfarbe, die anderen nach der Position. „Hummeln lösen Rätseln, indem sie zusammenhängende Regeln lernen, aber manchmal machen sie Fehler. Manche waren schlauer als andere.“
Ein Neurobiologe und der Schuldirektor unterstützten die Kinder bei ihrem Experiment und halfen beim Schreiben. Die Arbeit wurde, wie in wissenschaftlichen Fachzeitschriften üblich, von anderen ForscherInnen begutachtet. Die Kinder mussten in ihrem Aufsatz aber nicht auf frühere Studien der KollegInnen eingehen, denn diese sind leider nicht immer so talentiert sich allgemein verständlich auszudrücken und so zu schreiben, dass auch junge LaienforscherInnen ihre Texte verstehen.
Quelle: Blackawton bees - Royal Society Biology Letters
„Wir entdeckten, dass Hummeln Farbinformationen und räumliche Beziehungen kombinieren, wenn sie entscheiden, aus welchen Blüten sie futtern sollen. Wir entdeckten auch, dass Wissenschaft cool ist und Spaß macht, weil du Sachen machen kannst, die noch niemand zuvor gemacht hat (inklusive Erwachsenen),“ fassen die AutorInnen einer Studie in den biology letters der Royal Society ihre Ergebnisse zusammen.
Die SchülerInnen der Blackawton Grundschule haben ein Rätsel für die Hummeln ausgedacht und beobachteten, ob die Tiere es lösen konnten, und wenn ja: wie? Sie platzierten gelbe Blütenattrappen inmitten von blauen und umgekehrt, in die mittleren gaben sie jeweils Zuckerwasser. Die Hummeln lernten schnell, wo es etwas zu holen gab. Dann vertauschten die jungen ForscherInnen die Positionen der Blüten oder stellten grüne Attrappen in die Mitte, um zu sehen, ob sich die Tiere nach dem Ort oder der Farbe orientieren. „Die Hummeln haben eine eigene Persönlichkeit und individuelle Vorlieben“, schrieben die SchülerInnen. Einige Hummeln bevorzugten gelbe Blüten, andere blaue. Die einen orientierten sich eher nach der Blütenfarbe, die anderen nach der Position. „Hummeln lösen Rätseln, indem sie zusammenhängende Regeln lernen, aber manchmal machen sie Fehler. Manche waren schlauer als andere.“
Ein Neurobiologe und der Schuldirektor unterstützten die Kinder bei ihrem Experiment und halfen beim Schreiben. Die Arbeit wurde, wie in wissenschaftlichen Fachzeitschriften üblich, von anderen ForscherInnen begutachtet. Die Kinder mussten in ihrem Aufsatz aber nicht auf frühere Studien der KollegInnen eingehen, denn diese sind leider nicht immer so talentiert sich allgemein verständlich auszudrücken und so zu schreiben, dass auch junge LaienforscherInnen ihre Texte verstehen.
Quelle: Blackawton bees - Royal Society Biology Letters
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dialog <> gentechnik
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Letzte Änderung
2011-03-01 11:40AutorIn: js

