MODULAUFBAU

Die Module bestehen jeweils aus drei Teilen: Wissen, Experiment und Analyse.


Foto: dialog<>gentechnik
Wissen
Information und Begriffsdefinitionen zu den jeweiligen Modulen werden altersgerecht dargestellt und erklärt. Die Kinder werden dabei nicht „belehrt“ sondern ermutigt, einerseits selbst Forschungsfragen zu definieren, andererseits Vermutungen zu äußern, wie diese Fragen beantwortet werden können. Den Kindern wird dabei bewußt, was sie bereits wissen, erst dann kann das neu zu Lernende in Beziehung gesetzt und die Wissensbasis erweitert werden. Die TutorInnen erhalten so wichtige Informationen über den Wissensstand der Kinder und können so die Module altersgerecht gestalten.

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Experiment
Zu jedem Modul gibt es Experimente und Forschungsaufgaben. Die Versuchsanordnungen werden gemeinsam mit den Kindern entworfen, besprochen und begonnen. Bei den Forschungsaufgaben werden die Kinder aufgefordert ihr Material bzw. ihre begonnen Experimente in der folgenden Woche zu beobachten und ihre Beobachtungen festzuhalten. Kinder beobachten von sich aus spontan und völlig unvoreingenommen. Das Wissen um die Notwendigkeit empirischen Beobachtens, die Grundvoraussetzung des Forschens, wird zuvor mit den Kindern erarbeitet. Die unabhängige Wiederholung der Experimente durch mehrere Kinder und die natürlichen Unterschiede ermöglichen dabei die Grundlage der empirischen Versuchsanordnungen zu thematisieren. Die PädagogInnen fungieren während der Woche als Ansprechperson um den natürlichen Forschungsdrang der Kinder wach zu halten und gegebenenfalls zu kanalisieren. Über die Identifizierung mit dem Material („Meine Pflanze!“) soll die Motivation zur Beschäftigung mit den Experimenten gefördert werden.


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Reflexion/Analyse
Die Beobachtungen/Forschungen werden zu Beginn des nächsten Moduls gemeinsam besprochen und analysiert. Die Kinder werden angehalten ihre Ergebnisse bereits während der Woche zu vergleich und zu besprechen. Die Schlussfolgerungen sollen sich aus den Beobachtungen ergeben, die mit den Kindern gründlich diskutiert werden. Dabei sichert das Erfolgserlebnis Wissen selbst erarbeitet zu haben den Erkenntnisgewinn der Kinder.