Wenn Zigaretten unsere Gene steuern
Laut Weltgesundheits- organisation (WHO) haucht alle sechs Sekunden ein Mensch sein Leben aus, weil er zu viel Zigarettenrauch inhaliert hatte. Im Rauch stecken über 4000 Inhaltsstoffe, sie werden in die Lunge gesogen und wandern dort ins Blut, das sie im ganzen Körper verteilt. Einige der Stoffe verursachen Atemwegserkrankungen und Herzleiden, schwächen das Immunsystem und lösen Krebs aus.
ForscherInnen aus Texas und Australien untersuchten nun, ob Rauchen die Aktivität unserer Gene verändert. Sie verglichen die Genaktivität in weißen Blutkörperchen von 943 RaucherInnen und 297 AbstinenzlerInnen. Dabei fanden sie 323 Gene, die bei den ZigarettenliebhaberInnen verschieden aktiv sind, also etwa jedes sechzigste Gen, das sie untersucht hatten. Doch die 323 Gene handeln zumeist nicht unabhängig, sondern bilden ganze Netzwerke, die miteinander wechselwirken. Am stärksten verschmaucht wird das Immunsystem, nebenbei werden viele Prozesse begünstigt, die Krebs hervorbringen können.
ForscherInnen aus Texas und Australien untersuchten nun, ob Rauchen die Aktivität unserer Gene verändert. Sie verglichen die Genaktivität in weißen Blutkörperchen von 943 RaucherInnen und 297 AbstinenzlerInnen. Dabei fanden sie 323 Gene, die bei den ZigarettenliebhaberInnen verschieden aktiv sind, also etwa jedes sechzigste Gen, das sie untersucht hatten. Doch die 323 Gene handeln zumeist nicht unabhängig, sondern bilden ganze Netzwerke, die miteinander wechselwirken. Am stärksten verschmaucht wird das Immunsystem, nebenbei werden viele Prozesse begünstigt, die Krebs hervorbringen können.
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Letzte Änderung
2011-03-01 11:40AutorIn: js

