Stammzellen ins Gehirn gespritzt
MedizinerInnen haben einem Schlaganfallpatienten erstmals Stammzellen ins Hirn gespritzt, sie sollen dort das geschädigte Nerven- gewebe wiederherstellen. Der Patient, ein älterer Mann, sei inzwischen aus dem Krankenhaus entlassen worden, sein Befinden wollen die ÄrztInnen nun zwei Jahre lang beobachten.
Die ÄrztInnen und ForscherInnen der Universität Glasgow und der Biotechfirma ReNeuron bremsen aber jegliche Erwartungen, dass die Transplantation viel bewirkt, sie wollen zunächst klären, dass sie für ihre PatientInnen ungefährlich ist. Daher haben sie dem Mann nur eine kleine Menge Stammzellen gespritzt, bei weiteren elf PatientInnen, die ebenso einen Gehirnschlag mehr schlecht als recht überstanden haben, soll die Dosis langsam gesteigert werden. Beim sogenannten ischämischen Schlaganfall verhindert ein verstopftes Blutgefäß, dass die grauen Zellen ausreichend Sauerstoff bekommen, sie sterben ab. "Abgestorbenes Hirngewebe mit Stammzellen zu ersetzen ist eine vielversprechende Technik. Sie könnte dabei helfen, einige durch einen Schlaganfall entstandene Schäden rückgängig zu machen", gibt sich Sharlin Ahmed, Forschungsbeauftragter der britischen Vereinigung zur Verhinderung von Schlaganfällen optimistisch.
Obwohl ReNeuron nach eigenen Angeben alle nötigen Genehmigungen der Aufsichtsbehörden hat, ist die Behandlung umstritten, denn die Firma nutzte laut der Zeitung Independent Zellen aus einem menschlichen Fötus, der im Alter von zwölf Wochen in Kalifornien abgetrieben wurde. Die AktionärInnen sehen es nicht so kritisch, die ReNeuron-Wertpapiere legten am selben Tag um 16 Prozent zu.
Die ÄrztInnen und ForscherInnen der Universität Glasgow und der Biotechfirma ReNeuron bremsen aber jegliche Erwartungen, dass die Transplantation viel bewirkt, sie wollen zunächst klären, dass sie für ihre PatientInnen ungefährlich ist. Daher haben sie dem Mann nur eine kleine Menge Stammzellen gespritzt, bei weiteren elf PatientInnen, die ebenso einen Gehirnschlag mehr schlecht als recht überstanden haben, soll die Dosis langsam gesteigert werden. Beim sogenannten ischämischen Schlaganfall verhindert ein verstopftes Blutgefäß, dass die grauen Zellen ausreichend Sauerstoff bekommen, sie sterben ab. "Abgestorbenes Hirngewebe mit Stammzellen zu ersetzen ist eine vielversprechende Technik. Sie könnte dabei helfen, einige durch einen Schlaganfall entstandene Schäden rückgängig zu machen", gibt sich Sharlin Ahmed, Forschungsbeauftragter der britischen Vereinigung zur Verhinderung von Schlaganfällen optimistisch.
Obwohl ReNeuron nach eigenen Angeben alle nötigen Genehmigungen der Aufsichtsbehörden hat, ist die Behandlung umstritten, denn die Firma nutzte laut der Zeitung Independent Zellen aus einem menschlichen Fötus, der im Alter von zwölf Wochen in Kalifornien abgetrieben wurde. Die AktionärInnen sehen es nicht so kritisch, die ReNeuron-Wertpapiere legten am selben Tag um 16 Prozent zu.
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Letzte Änderung
2011-03-01 11:40AutorIn: js


