Neue Haut aus dem Tintenstrahldrucker
James Yoo, Biotechnologe aus North Carolina (USA), vergleicht seine neue Entwicklung mit einem Kopierer. Bloß, dass sein Gerät Hautzellen als Tinte verwendet und damit den menschlichen Körper bedruckt, nicht nur schnödes Papier. Der Forscher und seine KollegInnen wollen damit Brandwunden versorgen.
Das Gerät erfasst mit einem Laserstrahl die Form und Größe der Blessur, erstellt ein dreidimensionales Modell, und druckt, Schicht für Schicht, verschiedene Haut-Zelltypen aus den Tintenpatronen auf die Wunde. Ein zehn mal zehn Zentimeter großes Stück haben die ForscherInnen einem Schwein damit schon aufgepfropft.
Der Drucker arbeitet so schnell, dass die Wunde nicht austrocknet, und ist handlich genug, um ihn zu jeder Schlacht mitzunehmen. Das ist dem Geldgeber, dem amerikanischen Verteidigungsministerium, wichtig. Bei einem Drittel aller Kampfverletzungen gäbe es Brandwunden, die man gut versorgt sehen möchte.
Weil die Prozedur schnell gehen soll, verwendet das Gerät allerdings Zellen von SpenderInnen, nicht des Brandopfers. Dadurch kann es zu einer Abstoßung kommen. In Zukunft möchte Yoo den Verletzten körpereigene Zellen aufdrucken: Das wäre langsamer aber effizienter und sicherer.
Quelle: ScienceNOW
Das Gerät erfasst mit einem Laserstrahl die Form und Größe der Blessur, erstellt ein dreidimensionales Modell, und druckt, Schicht für Schicht, verschiedene Haut-Zelltypen aus den Tintenpatronen auf die Wunde. Ein zehn mal zehn Zentimeter großes Stück haben die ForscherInnen einem Schwein damit schon aufgepfropft.
Der Drucker arbeitet so schnell, dass die Wunde nicht austrocknet, und ist handlich genug, um ihn zu jeder Schlacht mitzunehmen. Das ist dem Geldgeber, dem amerikanischen Verteidigungsministerium, wichtig. Bei einem Drittel aller Kampfverletzungen gäbe es Brandwunden, die man gut versorgt sehen möchte.
Weil die Prozedur schnell gehen soll, verwendet das Gerät allerdings Zellen von SpenderInnen, nicht des Brandopfers. Dadurch kann es zu einer Abstoßung kommen. In Zukunft möchte Yoo den Verletzten körpereigene Zellen aufdrucken: Das wäre langsamer aber effizienter und sicherer.
Quelle: ScienceNOW
Weiterführende Links
dialog <> gentechnik
Rund um diesen Artikel

Letzte Änderung
2011-03-01 11:40AutorIn: js

