Medikamente sind politisch korrekt
Mann und Frau weisen gravierende biologische Unterschiede auf, eine Tatsache, die bis vor Kurzem in der Medizin kaum Berücksichtigung fand. Die beiden genetischen Varietäten des Homo sapiens variieren etwa bei Entzündungsreaktionen, die bei Frauen eher heftiger ausfallen, oder in puncto Depressionen, an denen mehr Frauen leiden, die aber bei mehr Männern Selbsttötung auslösen.
WissenschaftlerInnen der Donauuniversität Krems untersuchten 59 Medikamentenstudien mit 250.000 PatientInnen und diagnostizierten, dass sich Medikamente zumeist genderkonform verhalten, also bei Mann und Frau die gleichen Wirkungen und Nebenwirkungen haben. Von 65 überprüften Mittelchen zeigten nur drei klinisch relevante Unterschiede. „Weder Männer noch Frauen sind eine homogene Gruppe und die genetische Vielfalt innerhalb der Gruppen dürfte mehr Einfluss haben als nur das Geschlecht“, so Gerald Gartlehner, Leiter der Studie. Er ist aber gegenüber seinen Ergebnissen kritisch, denn die inspizierten Einzelstudien wiesen teilweise ungesunde Qualitätsmängel auf.
Quelle: Donau Universität Krems
Zur Studie: Plosone
WissenschaftlerInnen der Donauuniversität Krems untersuchten 59 Medikamentenstudien mit 250.000 PatientInnen und diagnostizierten, dass sich Medikamente zumeist genderkonform verhalten, also bei Mann und Frau die gleichen Wirkungen und Nebenwirkungen haben. Von 65 überprüften Mittelchen zeigten nur drei klinisch relevante Unterschiede. „Weder Männer noch Frauen sind eine homogene Gruppe und die genetische Vielfalt innerhalb der Gruppen dürfte mehr Einfluss haben als nur das Geschlecht“, so Gerald Gartlehner, Leiter der Studie. Er ist aber gegenüber seinen Ergebnissen kritisch, denn die inspizierten Einzelstudien wiesen teilweise ungesunde Qualitätsmängel auf.
Quelle: Donau Universität Krems
Zur Studie: Plosone


