Herzmuskelzellen zu verkaufen
Aus Stammzellen hergestellte Herzmuskelzellen sollen Nebenwirkungen von Medikamenten verraten.
Ein Röhrchen mit eineinhalb Millionen Herzmuskelzellen kann man bei einer Firma aus dem US-Bundesstaat Wisconsin zu tausend- einhundertfünfzig Euro kaufen. BiotechnikerInnen haben dafür Körperzellen in Stammzellen zurückprogrammiert (sogenannte induzierte pluripotente Stammzellen) und zu Muskelzellen entwickeln lassen. 'Dutzende Pharmafirmen' würden die Zellen bestellen, um ihre Medikamente nach Nebenwirkungen, die sich aufs Herz schlagen, zu untersuchen.
Bislang mussten dafür Hunde, Tierzellen oder Krebszellen mit ein paar 'Herzgenen' herhalten. Nicht immer sehr effektiv, und so verschwand das eine oder andere Medikament wieder aus den Apotheken, weil es dem Herzen schadet. Das tut nicht nur den PatientInnen weh, sondern auch den Pharmafirmen, die im Schnitt eineinhalb Milliarden Euro und zehn Jahre brauchen, um ein Medikament zu entwickeln, testen und auf den Markt zu bringen.
Quelle:
Science
Ein Röhrchen mit eineinhalb Millionen Herzmuskelzellen kann man bei einer Firma aus dem US-Bundesstaat Wisconsin zu tausend- einhundertfünfzig Euro kaufen. BiotechnikerInnen haben dafür Körperzellen in Stammzellen zurückprogrammiert (sogenannte induzierte pluripotente Stammzellen) und zu Muskelzellen entwickeln lassen. 'Dutzende Pharmafirmen' würden die Zellen bestellen, um ihre Medikamente nach Nebenwirkungen, die sich aufs Herz schlagen, zu untersuchen.
Bislang mussten dafür Hunde, Tierzellen oder Krebszellen mit ein paar 'Herzgenen' herhalten. Nicht immer sehr effektiv, und so verschwand das eine oder andere Medikament wieder aus den Apotheken, weil es dem Herzen schadet. Das tut nicht nur den PatientInnen weh, sondern auch den Pharmafirmen, die im Schnitt eineinhalb Milliarden Euro und zehn Jahre brauchen, um ein Medikament zu entwickeln, testen und auf den Markt zu bringen.
Quelle:
Science
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Letzte Änderung
2011-03-01 11:40AutorIn: js

