Gentechnisch veränderte Pflanzen enthalten, neben der für ihre Art typischen DNA, künstlich eingebrachte DNA-Abschnitte. Darauf sind ein oder mehrere Fremd-Gene enthalten. Damit können GV-Pflanzen, auch transgen genannt, nun ein neuartiges Genprodukt, meistens ein Protein, produzieren, das ihnen einen Vorteil gegenüber ihren nicht-transgenen Artgenossen verschafft. Etwa eine erhöhte Trockentoleranz, oder eine für Landwirtschaft, Industrie oder Medizin attraktive Eigenschaft.
Darüber hinaus strebt man manchmal GV-Pflanzen an, in denen ein natürliches, aber unerwünschtes Protein verringert oder nicht mehr vorhanden ist. Auch ein gezieltes Ausschalten lässt sich durch Einschleusen von bestimmten Fremd-DNA-Abschnitten erreichen. Das sogenannte Gene-silencing ist etwa von Nutzen, will man den Reifeprozess von Obst oder Gemüse verzögern. Viele Pflanzengene kommen in verschiedenen Arten vor und unterscheiden sich nur geringfügig. Anti-Matsch-Tomaten wurden durch Ausschalten zweier Reifegene erzielt. Die gleichen Gene kommen in vielen anderen Pflanzenarten (z.B. Banane, Mango) vor, sie sind daher vielversprechende Kandidaten für verzögerte Fruchtreifung.
Darüber hinaus strebt man manchmal GV-Pflanzen an, in denen ein natürliches, aber unerwünschtes Protein verringert oder nicht mehr vorhanden ist. Auch ein gezieltes Ausschalten lässt sich durch Einschleusen von bestimmten Fremd-DNA-Abschnitten erreichen. Das sogenannte Gene-silencing ist etwa von Nutzen, will man den Reifeprozess von Obst oder Gemüse verzögern. Viele Pflanzengene kommen in verschiedenen Arten vor und unterscheiden sich nur geringfügig. Anti-Matsch-Tomaten wurden durch Ausschalten zweier Reifegene erzielt. Die gleichen Gene kommen in vielen anderen Pflanzenarten (z.B. Banane, Mango) vor, sie sind daher vielversprechende Kandidaten für verzögerte Fruchtreifung.
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Letzte Änderung
2011-03-01 11:40AutorIn: ap

